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Ein Waldweg in der Morgendämmerung

Die richtige Uhrzeit fürs Joggen

Wann ist Joggen am effektivsten? Wir verraten Ihnen, welche die beste Tageszeit für Ihr Lauftraining ist.
Wann Sie Joggen gehen, richtet sich zum einen nach Ihrem Alltag und der vorhandenen Zeit. Zum anderen spielen auch Faktoren wie Ihr individueller Biorhythmus, die Jahreszeit und die Art des Trainings eine Rolle. Worauf es bei der besten Uhrzeit fürs Joggen ankommt, lesen Sie jetzt in unserem Ratgeber.

Die beste Tageszeit zum Laufen

Zu welcher Uhrzeit Sie joggen, ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Wohlempfindens. Manche Menschen sind früh am Morgen leistungsfähig und munter, andere kommen zu dieser Zeit überhaupt nicht in die Gänge. Ob Sie morgens oder abends Joggen gehen, kann aber auch ganz objektive Vor- und Nachteile haben.

Am Morgen joggen

Den Tagesstart auf der Laufstrecke zu verbringen, macht Sie für die restliche Zeit flexibler. Ihr Trainingspensum ist erledigt, nun können Sie sich guten Gewissens für abends mit Freunden verabreden oder ins Kino gehen. Am Wochenende sind Sie anschließend für die Familie da und besorgen auf Ihrer Joggingrunde beim Bäcker frische Brötchen fürs Frühstück. Beim Joggen im Sommer entgehen Sie in der Früh der Hitze.

Wichtig zu wissen: Wenn Sie morgens nüchtern Joggen, kann das den Kreislauf beeinflussen. Sie sollten etwas trinken, bevor es losgeht. Manchmal ist es sinnvoll, eine Kleinigkeit wie eine Banane zu essen. Probieren Sie aus, was Ihnen bekommt und nehmen Sie bei Ihren ersten Laufversuchen am Morgen vorsichtshalber einen Snack mit.

Gegen Mittag joggen

Ist es für Sie machbar, ist der späte Vormittag eine gute Zeit zum Laufen. Beim Joggen im Winter nutzen Sie das Tageslicht und die Tageshöchsttemperatur für Ihre Runde an der frischen Luft. Das macht mehr Spaß als im Dunkeln und füllt Ihren Vitamin-D-Speicher auf, der in der kalten Jahreszeit durch wenig Sonne sinkt. Auch im Frühjahr und Herbst ist der Mittag zum Joggen empfehlenswert, da sich die meisten Menschen dann leistungsfähig und motiviert für ein Tempo- oder Intervalltraining fühlen. Lediglich bei großer Hitze sind der Morgen und Abend für den Laufsport besser geeignet.

Am Abend joggen

Nach der Arbeit zu laufen, ist eine gute Methode, um sich zu erholen. Ein entspannter Waldlauf oder ein Intervalltraining zum Auspowern helfen dabei, „runterzukommen“. Je intensiver das Training ist, desto länger vor dem Zubettgehen sollten Sie es ausführen. Sonst können Sie danach schlecht einschlafen. Ideal sind zwei bis drei Stunden Abstand. Falls Sie im Dunkeln laufen, denken Sie daran, sich gut sichtbar zu kleiden. Durchdachte Sportkleidung hat reflektierende Elemente, die Sie erkennbar machen.
Ein Joggerin im Park Planten un Blomen

Biorhythmus: die “innere Uhr” beim Laufen

Eule oder Lerche, Nacht- oder Morgenmensch? Unser Biorhythmus bestimmt, zu welcher Tageszeit wir am leistungsfähigsten sind. Gerade als Anfänger beim Joggen sollten Sie sich nach Ihrer inneren Uhr richten, sonst quälen Sie sich unnötig beim Training und verlieren die Lust. Es mag noch so schön sein, der aufgehenden Sonne entgegen zu laufen: Fühlen Sie sich danach für den Rest des Tages völlig ausgelaugt, hat das Joggen weder einen gesundheitlichen Vorteil noch ist es trainingsmethodisch effektiv.

Haben Sie beispielsweise aus beruflichen Gründen keine andere Möglichkeit, als entgegen Ihres Biorhythmus Laufen zu gehen, sollten Sie zumindest die Art des Trainings anpassen. Nachtmenschen absolvieren morgens nur einen lockeren Lauf und verlegen intensive Einheiten auf die Abende am Wochenende. Morgens muntere Jogger machen es umgekehrt. Wenn es möglich ist, verlegen Sie das Training auf den späten Vormittag. Kurz vor dem Mittagessen kann unser Körper übergreifend seine Leistung am besten abrufen.

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