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Arabusta

Arabusta ist die Bezeichnung für eine Kreuzung zwischen Arabica- und Robusta-Kaffee. Das Ziel der Kreuzung zwischen diesen beiden weltweit am häufigsten angebauten Kaffeesorten war es, die geschmackliche Qualität des Arabica-Kaffees mit der höheren Widerstandsfähigkeit der Robusta-Kaffeepflanze zu vereinen. Bezüglich seiner Qualität kann der Arabusta-Kaffee dementsprechend zwischen Arabica und Robusta eingeordnet werden. Die Arabusta-Kaffeepflanze wird weltweit allerdings nur sehr selten angebaut. Auch andere Hybriden werden teilweise als Arabusta bezeichnet.

Woher kommt Arabusta-Kaffee und wo wird er angebaut?

Die gekreuzte Kaffeesorte mit dem Namen Arabusta wurde durch das französische Forschungsinstitut für Kaffee und Kakao entwickelt. Nach zehnjähriger Arbeit gelang im Jahr 1973 die Kreuzung von Arabica- und Robusta-Kaffee. Daraufhin wurde die neue Sorte versuchsweise an der Elfenbeinküste und in den USA angebaut. Bis heute hat sich der Arabusta-Kaffee allerdings nicht sehr weit verbreitet.

Welche Eigenschaften sollten durch die Kreuzung in den Arabusta-Bohnen vereint werden?

Arabica-Bohnen sind besonders für ihren aromatischen, milden und harmonischen Geschmack bekannt. Robusta ist zwar nicht so aromatisch, dafür sind die Kaffeepflanzen, wie der Name bereits verrät, robuster und beispielsweise widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und Insektenbefall. Die aus beiden Sorten gekreuzte Arabusta-Kaffeepflanze wächst außerdem vergleichsweise schnell.

Welchen Koffeingehalt hat Arabusta-Kaffee?

Der Koffeingehalt der Arabusta-Bohnen bzw. des Arabusta-Kaffees liegt mit durchschnittlich etwa 2 % ebenfalls zwischen dem von Arabica- und Robusta-Kaffee. Denn Arabica-Bohnen haben in der Regel einen Koffeingehalt zwischen 1,1 und 1,7 %, während Robusta-Bohnen etwa 2 bis 4,5 % Koffein enthalten.

Für welche Kaffeespezialitäten eignet sich Arabusta?

Da der Arabusta-Kaffee verschiedene Eigenschaften von Robusta- und Arabica-Bohnen vereint, kann man ihn besonders gut für die Zubereitung von Espresso verwenden. Werden keine Arabusta-Bohnen verwendet, ist es bei Espresso sonst auch üblich, die Bohnen beider Sorten zu mischen. Während die Arabica-Bohnen dann für das besonders vollmundige Aroma sorgen, gewährleistet der Robusta-Anteil die für den Espresso typische Crema.