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Arabica

Arabica ist eine Art der Pflanzengattung Coffea (Kaffee) und wird auch als Bergkaffee oder Javakaffee bezeichnet. Die Coffea arabica, wie die botanische Bezeichnung der Pflanze lautet, ist wirtschaftlich gesehen die bedeutendste Kaffeepflanze. Im direkten Vergleich mit den ebenfalls bedeutenden Robusta-Sorten existieren vom Arabica Kaffee etwa zweieinhalb Mal so viele Pflanzen. Ca. 62 % der weltweit produzierten Kaffeemenge werden aus Arabica-Bohnen hergestellt.

Wo wächst Arabica Kaffee?

Ursprünglich stammt Coffea arabica aus dem Südwesten Äthiopiens. Dort entstand die Pflanze vor etwa 10.000 Jahren als Hybrid aus zwei anderen Coffea-Pflanzen: Coffea eugenioides und Coffea canephora. Inzwischen wird Coffea arabica auch in anderen tropischen bzw. subtropischen Regionen, wie etwa in Brasilien, Kenia oder Kolumbien, angebaut. Besonders gut wächst diese Kaffeesorte im Hochland rund um den Äquator. Arabica Kaffee, der aus einem Anbaugebiet in tausend Metern Höhe oder mehr stammt, wird als Hochlandkaffee bezeichnet. Dieser gilt als besonders hochwertig.

Wofür wird Coffea arabica verwendet?

Die meisten der Arabica-Bohnen werden für die Herstellung von Kaffee verwendet. Die sogenannte Kaffeekohle der Coffea arabica, die entsteht, wenn man die Bohnen besonders lange röstet, wird beispielsweise auch bei Durchfallerkrankungen eingesetzt.

Warum ist speziell für Arabica-Kaffeepflanzen die Höhenlage so wichtig?

Die Arabica-Kaffeepflanze wächst besonders gut in Regionen, in denen die Temperaturen bei durchschnittlich 18 bis 25 °C liegen. Vor allem Temperaturen über 30 und unter 13 °C sind schädlich für die Pflanze. Wichtig ist außerdem, dass die Temperaturen möglichst gleichbleibend sind und keinen allzu großen Schwankungen unterliegen. Im Hochland der Kaffeeanbaugebiete, in Höhenlagen zwischen 600 und 2100 m finden sich diese klimatischen Voraussetzungen am häufigsten.

Wie hoch wächst eine Arabica-Kaffeepflanze?

Eine Arabica-Kaffeepflanze wächst als Baum oder Strauch und kann eine maximale Wuchshöhe von knapp fünf Metern erreichen. Sie entwickelt eine rote Steinfrucht, die sogenannte Kaffeekirsche. Die Pflanze hat gegenständig angeordnete Laubblätter und ist immergrün.

Woher kommt der Name Arabica?

Die Arabica-Kaffeepflanze hat ihren Namen ihrer Herkunft zu verdanken. Sie war ursprünglich im südwestlichen Hochland Äthiopiens bzw. im Sudan, im Jemen und in Kenia beheimatet. Sie heißt daher Arabica, was so viel bedeutet wie „aus Arabien“.

Woran erkennt man eine Arabica-Bohne?

Äußerlich kann man eine Arabica-Bohne relativ leicht erkennen, da sie sich durch eine ovale Form mit einem ungeraden, schmalen Schnitt in der Mitte auszeichnet. Bezüglich der Farbe findet man je nach Sorte Bohnen mit Tönen von Blaugrün über Grün bis hin zu Grau-gelblich. Fertig zubereiteten Kaffee aus Arabica-Bohnen erkennt man außerdem an seinem intensiven Duft sowie an einer feinen, fruchtigen Geschmacksnote.

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